Fadenlifting – ganz ohne Narben!

Fadenlifting bezeichnet eine Methode der Hautstraffung und wird insbesondere im Bereich des Gesichts eingesetzt. Selbstauflösende Fäden werden unter die Haut eingebracht und auf diese Weise kommt es zur Aufhebung von erschlafften Gesichtszügen. Kleine Widerhaken, über welche die Fäden verfügen, verhindern ein Verrutschen. Die Behandlung benötigt keinen operativen Eingriff. Somit entstehen fast keine Narben. Die Erholungszeit ist kurz. Die Fäden werden im Laufe der Zeit komplett abgebaut. Der straffende Effekt bleibt ein bis drei Jahre bestehen.

Vor- und Nachteile vom Fadenlifting

Einer der Vorteile des Fadenliftings ist, dass kein operativer Eingriff unter Vollnarkose nötig ist. Außerdem entstehen keine Narben, die sichtbar sind. Sofort nach der Behandlung ist das Resultat zu sehen. Die Haut wird sofort straffer und verjüngt. Die Haltbarkeit der Resultate ist länger als bei einer Faltenunterspritzung. Die Ausfallzeit ist nach der Behandlung kurz.
Ein Nachteil ist, dass kein zufriedenstellendes Resultat entsteht, wenn die Hautalterung fortgeschritten, die Haut erschlafft ist und auch bei zu hoher Hautdicke. Außerdem können Fäden, die zu oberflächlich gelegt wurden, einige Tage zu sehen sein. Mehrere Tage nach der Behandlung dürfen keine ausgeprägten mimischen Bewegungen des Gesichtes erfolgen.

Mögliche Behandlungsbereiche

Fadenlifting wird vor allem im Bereich des Gesichtes eingesetzt. Die abgesunkenen Gesichtsstellen werden angehoben und gestrafft. Im Prinzip können fast alle Körperstellen mit Fadenlifting behandelt werden. Die möglichen Behandlungsbereiche sind Stirn, Schläfen, Zornesfalte, Wangen, Augenbrauen, Nasolabialfalte, Krähenfüße, Kinn, Dekollete, Unterkiefer, Marionettenfalten, Hals, Bauch, Oberarme, Po, Intimbereich sowie Oberschenkel.

Material der Fäden

Beim Fadenlifting werden hoch entwickelte Fäden eingesetzt. Der Körper baut diese Fäden komplett ab. Dazu gehören PDO-Fäden aus Polydioxanon sowie PLA-Fäden aus Polymilchsäure. PDO wurde für den medizinischen Gebrauch hergestellt. PLA wird in der Chirurgie eingesetzt, zum Beispiel in Form von Nägeln und Schrauben. PDO und PLA sind resorbierbar sowie biokompatibel. Am Anfang kamen Goldfäden und Aptos-Fäden aus Kunststoff zum Einsatz. Diese Materialien werden heutzutage manchmal auch eingesetzt. Der Körper kann jedoch diese Materialien nicht abbauen. Daher verbleiben sie für immer unter der Haut. Die Fäden können mit der Zeit unter der Haut zu sehen sein. 

Techniken des Fadenliftings

Die drei üblichsten Techniken des Fadenliftings sind V-Lift, Free-Floating-Fadenlift und Ankerlift. V-Lift ist nicht aufwändig und kann mit einer Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure verglichen werden. Nach der Behandlung mit dieser Technik können blaue Flecken sowie kleine Schwellungen entstehen. Bei dieser Technik kommen Fäden mit und ohne Widerhaken zum Einsatz. Mit einer Hohlnadel werden die Fäden eingebracht. Bei der Free-Floating-Technik werden schwimmende Fäden mit Widerhaken verwendet, die über eine Hohlnadel eingebracht werden. Das Ankerlift ist sehr aufwändig. Die Fäden werden im Gewebe fixiert. Neben Schwellungen und blauen Flecken können am Anfang auch Unebenheiten sichtbar sein.

Mehr dazu erfahren Sie hier: Fadenlifting

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