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E-Zigaretten – wirklich eine harmlose Alternative?

E-Zigaretten werden als weniger schädliche Alternative zu den klassischen Tabakzigaretten betrachtet. Laut einer Studie hat fast jeder achte Deutsche bereits einmal das sogenannte „Dampfen“ ausprobiert und viele sind von den Vorteilen der elektrischen Vorrichtung überzeugt. In den USA sind jedoch bereits hunderte Nutzer an den Nebenwirkungen erkrankt und in Indien wurde der Verkauf sogar vollständig verboten. Sind E-Zigaretten also wirklich so harmlos, wie allgemein angenommen wird.

Die kurzfristigen Vorzüge des Dampfens

Falls Sie sich das Rauchen abgewöhnen möchten, kann die E-Zigarette eine hilfreiche Alternative sein. Der Umstieg auf das Dampfen kann in der Übergangszeit zum Nichtraucher entscheidend helfen und die häufig auftretenden Entzugserscheinungen mildern. Den gewohnten Griff zum Stängel behalten Sie nämlich vorerst bei, jedoch nehmen Sie keine giftigen Stoffe mehr auf. Jedoch sollten Sie darauf achten, Liquids mit wenig Nikotin bzw. ohne Nikotin zu wählen. Teilweise enthalten einige der angebotenen Liquids nämlich mehr Nikotin als eine durchschnittliche Tabakzigarette!

Die gesundheitlichen Aspekte

E-Zigaretten sollen laut Studien weniger krebserregende oder gesundheitsschädliche Stoffe enthalten. Der elektrischen Zigarette fehlen neben Tabak auch Teer, Benzol und Kohlenmonoxid. Jedoch stützen sich diese Ergebnisse nur auf kurzfristige Studien, Langzeitstudien zur E-Zigarette fehlen noch. Aus diesem Grund ist derzeit noch nicht erforscht, welche langfristigen Risiken das Dampfen hat.

Bedenken zur E-Zigarette

Laut Ärzten können E-Zigaretten Entzündungen oder Lungenemphyseme, also eine irreversible Überblähung der Lungenbläschen, verursachen. Außerdem haben sie oftmals Hustenreiz zur Folge sowie andere Lungenerkrankungen wie COPD oder Bronchitis. Auch Krankheiten wie Asthma werden durch den Genuss der E-Zigarette schlimmer. Außerdem kann sich die Aktivität der Gene verändern, was sich zum Beispiel in veränderten Reaktionen auf Stress zeigt. Zusätzlich vergessen viele Nutzer, dass die meisten Liquids für E-Zigaretten auch Nikotin enthalten, das bekanntermaßen süchtig macht. Die Suchtgefahr ist also beim Dampfen keineswegs niedriger als beim herkömmlichen Rauchen.

Der Einstieg in das Rauchen für Jugendliche

Eine weitere Gefahr von E-Zigaretten besteht darin, dass dadurch der Anreiz für Jugendliche zum Rauchen ansteigt. Ein Viertel der deutschen Jugendlichen hat bereits eine E-Zigarette ausprobiert und mit Geschmacksrichtungen wie „Cool Mint“ oder „Spiky“ werden ganz gezielt junge Menschen angesprochen. Dadurch wird der Umstieg auf das Tabakrauchen erleichtert, so dass immer mehr Personen unter 20 Jahren zur herkömmlichen Zigarette greifen.

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In Bezug auf die E-Zigarette steht fest: Vieles ist derzeit noch unklar. Obwohl E-Zigaretten wesentlich weniger Schadstoffe enthalten als normale Zigaretten, sind sie auf keinen Fall schadstofffrei. Welche Langzeitfolgen der Genuss der E-Zigarette hat, wird sich erst im Laufe der Zeit zeigen. Verlässliche Studien zu Lungenkrebs oder anderen Krebsrisiken werden nämlich über einen Zeitraum von 10 bis zu 30 Jahren durchgeführt. Aus diesem Grund sollte der Griff zu E-Zigaretten mit Vorsicht erfolgen.